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Stärker werden mit Mody-Monster – Mein Weg zum athletischen Körper

Yes, das Mody-Monster und ich wollen stärker werden. Aber wie ist das mit dem Krafttraining und dem Diabetes? Sportlerernährung und Mody? Wie wirkt sich das auf meine täglichen Blutzuckerwerte aus und wird der nächste HbA1c dadurch eventuell sinken? Sind Protein-Shakes für Diabetiker geeignet? Fragen über Fragen, auf die ich in den kommenden Wochen und Monaten hoffentlich Antworten finden werde. Ich habe in den vergangenen Jahren sehr viel Gewicht verloren und darauf bin ich richtig stolz. In dieser Zeit habe ich viel über mich, meinen Körper, Disziplin und Motivation gelernt. Aber eine Sache funktionierte in den vergangenen Jahren nicht. Ich habe es bisher nicht geschafft, dass ich mich zu 100% wohlfühle und mit meinem Körper wirklich glücklich bin.

Damals bei der Zuckerfrei-Challenge hat es ganz prima geklappt, hier im Blog drüber zu berichten. Es hat mir geholfen diszipliniert zu sein und meine Ziele zu erreichen. In den vergangenen Wochen war ich sehr konsequent, was meinen Trainingsplan anging… aber sehr inkonsequent mit der Ernährung. Schöne scheiße. Das tat weder mir noch dem Mody-Monster gut. Ich hatte die Motivation verloren. Motivation ist meiner Meinung nach viel wichtiger als Disziplin. Wenn man motiviert ist, ist man ja auch irgendwie automatisch diszipliniert. Ich habe folgendes beschlossen: jetzt wird gekämpft und ich nehme euch hier im Blog mit auf meine Reise. Ich will. Ich kann. Ich werde. Punkt. Keine Zweifel. Stark sein und machen! Ich werde den Körper haben, den ich schon immer haben wollte. 

Mein Vorgeschichte

99,8 kg bei einer Größe von 168 cm. Adipositas stand damals im Aufnahmebogen, als ich mit Bluthochdruck, einer Entzündung im Gehirn und Verdacht auf MS im Krankenhaus lag. Da war ich 24 Jahre alt. Der MS-Verdacht hat sich damals nicht bestätigt. Aber nach diesem Krankenhausaufenthalt habe ich entschieden, dass ich mein Leben ändern muss. Ich nahm plötzlich die gleichen Medikamente, die meine Oma nehmen muss. Mein Herz funktionierte nicht mehr richtig. Mit 24! Ich nahm in 8 Monaten 20 Kilo ab, es folgten dann in den vergangenen Jahren weitere 10 Kilo. Der Sport und die gesunde Ernährung machten und machen mir auch heute noch Spaß und ich brauchte keine Medikamente mehr für mein Herz. Durch sehr viel Kraft, Motivation und Disziplin habe ich mich damals also selbst geheilt.

Vor 3 Jahren wurde dann eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) bei mir diagnostiziert. Dadurch ging das Gewicht schlagartig wieder hoch. Ich musste erstmal richtig eingestellt werden und nehme seitdem täglich das Schilddrüsenhormon L-Thyroxin. Leider macht eine Unterfunktion der Schilddrüse eine Gewichtsreduktion nicht einfacher. Das Gegenteil ist der Fall. Mit viel Geduld kann man aber alles schaffen.

Den finalen Schritt zu meinem Traum, einen athletischen Körper zu haben, habe ich bis jetzt nie erreicht. Ich bin jetzt 32 Jahre alt. 8 Jahre und viele Versuche, die ich nie bis zum Ende durchgezogen habe liegen hinter mir. Oft bin ich kurz vor dem Erreichen meines Ziels eingeknickt. Mich hat sicherlich auch die Diabetesdiagnose und die anfängliche Unsicherheit bezüglich der Ernährung zurückgeworfen. Damit ist nun Schluss, denn es gilt das große Ziel endlich zu erreichen.

Mein Ziel

Ich möchte einen athletischen Körper haben! Das große Ziel! MEINE CHALLENGE! Mir ist klar, dass ich dieses Ziel nicht innerhalb von wenigen Wochen und auch nicht in 6 Monaten erreichen werde. Wahrscheinlich auch nicht in 12 Monaten. Aber ich will und ich werde dieses Ziel erreichen. Der Startschuss ist der 6.4.2018!

Klarer definierter Ziele

  • Noch ca. 10kg Körperfett verlieren
  • Stärke aufbauen
  • Körper definieren

Das große WARUM

Ich fühle mich unwohl in meinem Körper. That’s it! Mein Mann kann mir noch so oft sagen, wie toll mein Körper ist… meine Arbeitskollegen, wie super sportlich und diszipliniert ich doch bin. Wenn mir jemand sagt, dass ich es ja gar nicht nötig habe noch weiter abzunehmen oder etwas zu verändern, dann sage ich: richtig, ich bin nicht dick… ja, ich mache Sport und esse überwiegend gesund… aber: ich fühle mich nicht wohl in meinem Körper. Es ist mein Körper. Ich habe nur diesen einen Körper und der soll mich noch lange durchs Leben tragen. Ich entscheide was ich esse, wie oft ich trainiere und was mir gut tut. Komplimente motivieren mich übrigens oft nicht. Machen es meist noch schlimmer, weil ich weiß, dass ich mein Ziel noch nicht erreicht habe. Mein Körper, meine Ziele, mein Wohlbefinden. Ich möchte nun endlich alles aus mir und meinem Körper herausholen, meine Leistung stetig steigern und so endlich mein großes Ziel erreichen. Ich möchte mich dauerhaft wohlfühlen und das klappt nur wenn ich meinen eigenen Weg gehe. Ich will. Ich kann. Ich werde. Punkt.

Mein Training

  • 3-4x pro Woche Krafttraining in Kombination mit anschließender HIIT-Einheit
  • 2x pro Woche Rennrad- oder Laufeinheiten (kein Muss, aber gut für den Kopf)

Zu den einzelnen Trainingseinheiten werde ich euch detailliert in meinen Instastorys bzw. unter meinen Instaposts und Facebook auf dem Laufenden halten. Mindestens 3 Krafteinheiten werde ich absolvieren. Im Anschluss folgt noch jeweils eine kurze HIIT-Einheit. Das ist das Minimum.

Je nach Erschöpfungsgrad entscheide ich, ob ich noch weitere Krafteinheit und Cardio-Einheiten innerhalb der Woche absolviere oder nicht. Mir ist bewusst, dass das schon ein krasser Plan ist. Aber: wer ein Ziel hat, findet einen Weg. Wer sich verändern will, muss aus der Komfortzone raus! Ich will. Ich kann. Ich werde. Punkt.

Mit diesem Pensum möchte ich die ersten 12 Wochen meines Weges gehen. Danach werde ich den Trainingsplan anpassen. Wer sich fragt, wie ich all das Training in meinen Alltag einbaue: ich habe tatsächlich auch noch einen ganz normalen 40 Stunden Full-Time-Job im Büro. Der hindert mich aber nicht daran meine Ziele zu erreichen. Wo ein Wille, da ein Weg. Ich gehe z.B. vor der Arbeit zum Krafttraining. Ich habe so Abends auch genug Zeit für meinen Mann, Meal-Prep, Erholung, den Haushalt oder andere Dinge. An den Tagen, an denen ich zusätzlich eine Laufeinheit absolviere, baue ich den Lauf einfach in meinen Heimweg ein und jogge von der Arbeit nach Hause. Wieder Zeit gespart.

Eine Stunde am Tag hat jeder Zeit. Man muss sich die Zeit nur nehmen. Eine Woche hat 168 Stunden. Wer mir sagt, dass er davon nicht 7 Stunden für sich und seinen Körper hat, der hat wirklich ein ganz schlechtes Zeitmanagement.

Meine Ernährung

Meine gesunde Einkaufsliste spiegelt genau das wider, was ich essen werde. Ausgewogene Ernährung mit allen wichtigen Makro- und Mikronährstoffen. Weder Low Carb, noch 100% clean, nicht High Carb und nicht Paleo. Durch meine Vergangenheit mit zu vielen Einschränkungen und Verboten werde ich meinen Weg nun mit Flexible Dieting gehen. Alles ist erlaubt, so lang es in meine Makros passt. Logischerweise bedeutet das jetzt nicht, dass ich ungesund esse, so lange es in die Makros passt. Ich werde zu 90% gesunde und unverarbeitete Lebensmittel essen. Ich möchte mich aber nicht schlecht fühlen, wenn ich doch mal ein Stück Schokolade, eine Pizza oder ein Stück Kuchen bei meiner Oma esse. Genau für solche Fälle ist dieses Ernährungssystem gut. Eigentlich ist es gar keine richtige Diät, es ist ein System. Ein System, das an den Makronährstoffen, die mein Körper benötigt angepasst ist. Dazu habe ich vorher alles exakt berechnet und meine Nährstoffverteilung in der Lifesum-App festgelegt.

Ich werde 3 Mahlzeiten am Tag essen. Zwischen den Mahlzeiten gibt es schwarzen Kaffee, Kräutertee und viel Wasser.

Die Mahlzeiten werde ich abwiegen und in der App festhalten. Das ist aufwendig, aber wenn man schon flexibel mit den Nahrungsmitteln ist, muss man eben an anderer Stelle einen Überblick haben. Flexible Dieting oder IIFYM (If it fits your macros) ist ohne genaue Dokumentation der Nahrungsmittel nicht möglich. Ziel ist es die Makros jeden Tag perfekt zu treffen.

Warum Flexible Dieting

Um wieder Balance zu finden, aber trotzdem mein Ziel zu erreichen. Ich habe wirklich schon alles ausprobiert und immer bin ich gescheitert, weil es für mich einfach nicht möglich ist zu viel zu verzichten. Irgendwann hatte ich auf die bestimmte Ernährungsform, für dich ich mich zu dem Zeitpunkt entschieden habe, keine Lust mehr. Ich glaube das ist auch ganz normal. Wichtig ist die ausgewogene Ernährung. Ein Leben lang etwas aus der Ernährung zu streichen bzw. sich zu verbieten ist einfach schwierig und macht dauerhaft nicht glücklich. Der Anfang wird sicher schwer, weil ich viele Lebensmittel als „böse“ Lebensmittel sehe, aber ich denke einfach, dass der flexible Weg auf lange Sicht der bessere Weg für mich sein wird.

Wer mehr zum Thema erfahren möchte, schaut mal hier und hier vorbei.

Dokumentation der Transformation

Durch meine Vorgeschichte bin ich, was das Wiegen angeht, ein bisschen geschädigt. Ich werde meinen Fortschritt dokumentieren, aber mich da mehr auf meine Körpermaße konzentrieren als auf die Zahl auf der Waage. Ich werde mich zwar alle 2 Wochen an einem festen Tag zu einer festen Uhrzeit wiegen, aber die Körpermaße sind mir als Zeichen für meinen Fortschritt wichtiger als die Zahl auf der Waage.

Meine Körpermaße an Tag 1:

Taille: 74,4 cm
Bauch: 84,5 cm
Oberschenkel: 62,5 cm
Oberarm: 28,7 cm

Meine Challenge + Mody-Diabetes

Jeder hat andere Träume und Wünsche und vor allem anderen Vorstellungen von sich und seinem Körper. Ich bin sehr gespannt, wie lang und eventuell auch steinig mein Weg sein wird. In den kommenden Monaten werde ich meinen Körper und mein Mody-Monster noch besser kennen lernen. Ich werde Antworten auf die Fragen (siehe oben) finden und ich werde herausfinden, ob ich meine Ziele auch mit Diabetes ohne große Probleme erreichen kann. Ich gehe positiv an die Sache ran. Dem Mody-Monster wird es aber auf jeden Fall guttun, wenn das blöde Bauchfett endlich verschwunden ist. Da sind mein Arzt und ich uns auf jeden Fall mal einig.

Zum Abschluss noch zwei motivierende Zitate:

„When you have a vision, a very clear vision of what you want to look like then you cannot wait to do the next set, or the next exercise, or the next rep, because you know that each rep you`re doing, each weight you lift you get closer to turning this vision into reality.“ Arnold Schwarzenegger

„Wenn du alles gibst, kannst du dir nichts vorwerfen.“ Dirk Nowitzki

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