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Der ASICS MetaRide im Test

ASICS MetaRide

Mit dem MetaRide schlägt ASICS ein neues Kapitel in der Geschichte des Laufens auf. Zwei Jahre wurde im japanischen Kobe daran gearbeitet, wie man das Laufen effizienter machen kann. Mit dem ASICS MetaRide wurde ein Laufschuh der extra Kasse entwickelt, der verspricht, dass man mit geringerem Energieeinsatz weiter und auch schneller laufen kann. Ich habe den MetaRide in den vergangenen Wochen intensiv getestet. 

Das Design

Trägt man den MetaRide, fällt man sofort auf. Er ist mit seiner feuerroten Sohle auf jeden Fall ein Hingucker. Darf er auch sein, finde ich. Das Strick-Obermaterial ist gewohnt hochwertig und nahtlos. Mit den goldenen Details auf dem schwarzen Schuh ist der MetaRide auch farblich sehr edel. Schaut man sich den Schuh von der Seite an, sieht man wie besonders dieser Schuh ist. Nicht nur, dass die Sohle stark gebogen ist. Nein, die Sohle ist auch zweigeteilt und durch ein Gel-Kissen verbunden. Sowohl von der Seite als auch von Hinten kann man durch ein Loch schauen. 

ASICS MetaRide

Die Passform

Wie ich es schon von anderen ASICS Laufschuhen gewohnt bin, ist auch der MetaRide super bequem und sehr angenehm weich am Fuß. Ist man hereingeschlüpft, fühlt man auch sofort die Krümmung der Sohle. Das ist ungewohnt, aber nicht unangenehm. Ich habe im MetaRide spürbar mehr Platz als in anderen ASICS-Laufschuhen, was aber nicht schlimm ist. Ich schnüre den MetaRide etwas enger als gewohnt. Das Laufen fühlte sich zu keiner Zeit unsicher oder instabil an. Im Gegenteil, er bietet einen sehr stabilen Halt.

Das Einsatzgebiet

Der Performance-Laufschuh ist für lange Strecken auf der Straße gemacht, wo ich ihn auch ausgiebig getestet habe. Er läuft sich aber auch im Park ganz gut. Kopfsteinpflaster und Waldwege sind eher unangenehm, was ja durch die harte FlyteFoam Propel-Sohle auch klar ist. In den vergangenen Wochen habe ich den Schuh bei allen Läufen (lange Läufe, kurze Läufe, Intervalle) getragen und festgestellt, dass er für mich auch für kurze und Mitteldistanz-Läufe ganz gut funktioniert. In Sachen Schnelligkeit konnte ich bisher noch keinen Unterschied feststellen. Die Schritte fühlen sich zwar leichter an, aber schneller war ich bisher nicht unterwegs.

Das Laufgefühl

Keep rollin‘ rollin‘ rollin‘ rollin‘. Erst super ungewohnt, dann aber erstaunlich schnell normal. Man braucht kurz, um reinzukommen. Durch die unterstützte Abrollbewegung kommt ein ganz neues Laufgefühl auf. Einfach anders, als das was man kennt. Rennst du noch oder rollst du schon? Mit dem MetaRide rollt man im wahrsten Sinne des Wortes über den Asphalt.

Mein Fazit

Hat man sich an den Schuh gewöhnt, läuft’s! Durch die neue Technologie der Sohle sollen Sehnen und Muskeln entlastet werden. Gerade bei langen Läufen habe ich diesen positiven Effekt ganz deutlich gespürt. Nachdem ich z.B. einen Halbmarathon im MetaRide gelaufen war, hatte ich danach nicht das Gefühl, dass ich 21.1. Kilometer in den Beinen habe.

Für mich geht das neue Sohlenkonzept auf. So wird der MetaRide in meiner Marathonvorbereitung sicher oft zum Einsatz kommen. Er wird nicht mein Laufschuh für jeden Tag. 

ASICS MetaRide

Werbung: Der ASICS MetaRide wurde mir im Rahmen des FrontRunner-Programms von ASICS zur Verfügung gestellt.

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