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Hey Lieblingsmensch. Danke!

Zusammen sind wir stark

Seit  mehr als 10 Jahren lebe ich in Berlin. Weit weg von meiner Familie. Menschen rauschen Tag für Tag an mir vorbei. In der U-Bahn, im Supermarkt und auf den vollen Straßen der großen Stadt. Berlin wirkt zu jeder Tageszeit hektisch, voll und unpersönlich. Eine Stadt, in der ich mich jahrelang allein gefühlt habe. Vor 3 Jahren änderte sich mein Leben und wir waren plötzlich zu zweit. Ich möchte mich mit diesem Text bedanken. Bedanken für die Unterstützung in Momenten, in denen alles so verdammt schwer ist und das Mody-Monster mich in den Wahnsinn treibt. Danke, Lieblingsmensch. 

Ich schaue meist in traurige, müde Gesichter. Tag ein, Tag aus. Morgens, mittags, abends. Gesichter, die unbekannt sind und unbekannt bleiben. Gesichter hinter denen sich Geschichten verbergen, die man nie erfahren wird. Es fiel mir schon immer schwer Verbindungen aufzubauen und Freunde zu finden. Ich bin allein aufgewachsen. Ich war ein ruhiges Kind und konnte mich gut allein beschäftigen. Mein zweites Zuhause damals war die große Nachbarsfamilie. Bis ich nach Berlin ging. Von da an gab es niemanden zum Reden. Ich machte alles mit mir selbst aus. Ich versuchte jedes Problem allein in den Griff zu bekommen und  freute mich über meine Erfolge, allein.

Als ich mich damit abgefunden habe allein zu sein, veränderte sich mein Leben schlagartig. Achtung, es wird etwas schnulzig. Er stand da. An einem kalten Winterabend, -12 Grad, windig, auf der Brücke zwischen Friedrichshain und Kreuzberg: mein Lieblingsmensch! Anfangs haben wir nicht mal die gleiche Sprache gesprochen und doch gab es von der ersten Sekunde an eine unbeschreiblich starke Verbindung. Plötzlich war ich nicht mehr allein.

Menschen / Berlin

Danke, Lieblingsmensch.

Ich weiß jetzt, dass WIR jede Situation meistern können. Zusammen kämpfen wir jetzt seit 3 Jahren für ein glückliches Leben in der großen Stadt. Auch die jetzige schwere Phase nach meiner Diabetes-Diagnose werden wir meistern. Die folgenden Zeilen sind für meinen Helden, der auch ohne viele Worte versteht, was mit mir los ist. Er spürt, wenn mir alles über den Kopf wächst und wann ich eine Umarmung brauche. Ich bin froh, dass ich nicht mehr allein kämpfen muss.

Ich möchte mich für deine unendliche Stärke bedanken, die ich auch gerade jetzt wieder so sehr brauche. Du bist mein Superheld. Mein großer Halt. Mein Lieblingsmensch. Danke, dass du den Weg mit mir zusammen gehst. Wir sind schon viele holperige Wege gemeinsam gegangen und haben es bisher immer ins Ziel geschafft. Ich bin glücklich, dass du auch jetzt an meiner Seite bist und mir hilfst mit der Diagnose, der neuen Situation und der Lebensveränderung klar zu kommen. Sie betrifft ja irgendwie auch dich. Du gibst mir die Kraft, die ich allein nicht hätte. Kraft, die wir nur gemeinsam haben.

Wenn mich das Mody-Monster mal wieder in den Wahnsinn treibt und mir die Energie fehlt, bist du da und scheuchst das Monster weg. Wenn mich die negativen Gedanken nicht loslassen, sagst du, dass wir es gemeinsam schaffen. Wenn Tränen fließen, wischst du sie weg. Wir können damit umgehen. Wir werden damit klar kommen. Das sind deine Worte. Immer und immer wieder. Danke, dass du da bist. Danke für das große Interesse, Verständnis und die Rücksicht. Du lässt mich nie allein und steckst zurück, wenn es mal nicht so läuft mit dem Diabetes. Du baust mich immer wieder auf. Danke für jede Minute, die wir gemeinsam durch’s Leben gehen. In Situationen, in denen ich traurig bin, in denen ich aggressiv bin oder einfach nur fix und fertig, weil die Werte mal wieder nicht stimmen. Du bist da und zauberst mir ein Lächeln ins Gesicht. Danke, Lieblingsmensch.

DANKE AMORE MIO!

Danke

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