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Stimmung, Lieblinge und Werte – Monatsrückblick April 2017

Der April macht ja bekanntlich was er will. Nicht nur wettermäßig, sondern auch im Bezug auf mein Mody-Monster. Warum der Monat von Anfang bis Ende ganz schön chaotisch, aber auf der anderen Seite wahnsinnig gut war, erzähle ich euch in meinem April-Rückblick. Von nicht vorhandener Energie, hohen Werten und der Angst vorm nächsten Besuch beim Dia-Doc.

Monster-Stimmung

Der April fing an, wie der März endete. Hoch, höher, am höchsten. Egal, was ich gemacht habe, die Werte waren selten unter 200! Meine Vermutung: durch meine Knieverletzung muss ich mit dem Training pausieren. Mit fehlt also vermutlich ausreichende Bewegung. Ich erreiche zwar täglich mein Schrittziel, aber das ist anscheinend zu wenig. Die Werte waren eigentlich konstant hoch. Dementsprechend ging es auch gestresst in den Urlaub. Im Land von Pizza, Pasta und Tiramisú waren die Werte erstaunlicherweise dann etwas besser als in Deutschland. Zwar nicht so, dass ich mir keine Gedanken gemacht habe, aber wer jeden Tag Pasta isst und danach noch diverse Süßspeisen mampft, muss sich auch nicht wundern.

Monster-Werte

120 – 270 … unter 100 ging es im April nie. Der Magen-Darm-Virus, den ich mir direkt am Anfang des Urlaubs eingefangen habe, hat ziemlich sicher auch dafür gesorgt, dass die Werte hoch waren. Ich fühlte mich so wahnsinnig kraftlos in der Zeit. Auch der Stress im Büro beeinflusst anscheinend meine Werte.

Lieblingsessen

Tiramisú alle Fragole (Erbeertiramisú). Viel besser als das typische Tiramisú. Alles andere als gesund, aber im Urlaub lässt man sich’s auch einfach mal gutgehen. Nach 6 Tagen Magen-Darm-Virus mit Zwieback, Tee und Brühe auch wohl verdient.

Lieblingsgetränk

Wie auch im letzten Monat: Espresso. In Italien gehört er einfach dazu. Ohne Zucker und Milch ja tatsächlich auch ganz gut für das Mody-Monster.

Lieblingsort

Italien. Collepardo. Rom. Urlaub.

Lieblingsmoment

Eine Woche nach dem Italienurlaub ging es zur Familie ins Ruhrgebiet. Der Plan, Oma und Opa zu überraschen ging voll auf. Nach 7 Monaten war die Freude groß. Ein toller Augenblick. Ich stelle immer wieder fest, dass Emotionen und auch positiver Stress meine Blutzuckerwerte beeinflussen. Ein bisschen vermisse ich meinen Ruhrpott, die Menschen dort und die Ruhe ja schon.

Trainingsmomente

Trainingspausen sind blöd. Für den Körper, die Blutzuckerwerte und auch für den Geist. Im Mai versuche ich es wieder und hoffe, dass das Knie der Belastung stand hält. Ich war am 2. April (Tag des Halbmarathons) so unfassbar traurig, dass ich nicht beim Halbmarathon starten konnte. Ich mag gar nicht weiter darüber nachdenken. Es war ein schrecklicher Tag.

Stresslevel

Nachdem ich im April kein einziges Wochenende zuhause war, freue ich mich darauf, dass der Mai hoffentlich ruhiger wird. In der ersten Hälfte des Monats war das Stresslevel aus beruflicher Sicht sehr hoch. Auch der Urlaub begann mit dem Magen-Darm-Virus und dem Arztbesuch in Italien ziemlich unentspannt. Ich mag große Aufmerksamkeit nicht, die hatte ich im Urlaub aber, weil sich natürlich alle Sorgen gemacht haben. Das führte bei mir auch zu viel Stress. Schwierig war auch der Arztbesuch im Ausland, weil ich nicht jedes Wort verstanden habe. Einem Hausarzt in einem kleinen Dorf Italien mein Mody-Diabetes zu erklären war eine große Herausforderung. Nach überstandener Krankheit fiel der Stress endlich von mir ab und ich konnte noch ein paar schöne Tage mit Freunden und Familie in Italien genießen. Am Meer, in den Bergen und in der Stadt.

Fazit:

Der Urlaub war bitte nötig, aber ab Mai muss ich eindeutig wieder mehr acht auf mich und meine Ernährung geben. So lecker das Essen im Urlaub oder bei Oma im Ruhrpott auch war, für meinen anstehenden Termin beim Dia-Doc und dem damit verbundenen HbA1c-Wert sind die konstant hohen Werte sicher nicht gut. Ich bin sehr gespannt auf den Langzeitwert und habe ein bisschen Angst vor dem Termin. Bisher nehme ich keine Medikamente und hoffe, dass das auch noch eine Weile so bleibt. Ansonsten war ich aufgrund der Knieverletzung sehr angespannt und unausgeglichen, aber die Leidenszeit ist hoffentlich bald vorbei und dann starte ich langsam wieder durch.

Der April in Bildern:

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