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Projekt: Zuckerfrei – Die 40-Tage-Challenge – Wochen 2 + 3 / Phase 1

Bohnensalat - 40 Tage ohne Zucker

Ein Update aus meiner zuckerfreien Küche. Ist befinde mich schon in der 4. Woche der Challenge und berichte darüber, was in den vergangenen zwei Wochen in der Küche, mit dem Mody-Monster und mit meinem Körper passiert ist. Ich zeige euch außerdem meine Highlights aus dem Zuckerfrei-Buch.

Schon nach der ersten zuckerfreien Woche habe ich mich super gefühlt (hier geht’s zum dazugehörigen Post). Meine Blutzuckerwerte waren sehr schnell im grünen Bereich und ich konnte über die Challenge wirklich nichts negatives schreiben. Auch die letzen zwei Wochen liefen super und einfacher als gedacht. War es vorher noch unvorstellbar, gehe ich mittlerweile ohne großen Verzicht, dafür aber mit viel Energie und Spaß durch diese Zuckerfrei-Challenge.

Was fehlt?

Nichts! Dadurch, dass ich Pasta, Pizza und co. durch komplexe Kohlenhydrate und viele Ballaststoffe ersetzt habe, kann ich sagen, dass mir meine sonst so geliebte Pasta oder auch Pizza gar nicht fehlt. Ich bin einfach immer satt und habe überhaupt kein Verlangen danach. Auch Süßkram fehlt mir nicht. Ein Leben ohne Schokolade ist also anscheinend doch möglich. Zumindest für mich. In Phase 2 der Zuckerfrei-Challenge werde ich aber vielleicht mal die gesunde Version aus dem Zuckerfrei-Buch selbst machen. In der zweiten Phase gibt es eh ein paar tolle schokoladige Rezepte, die ich ausprobieren werde. Fehlen tut mir der ganze Süßkram aber wirklich nicht.

Ok, ich gebe zu, wenn ich früh morgens mit dem Rad ins Büro fahre und der Duft von frisch gebackenen Brötchen bzw. anderen Backwaren mir entgegenkommt, dann duftet das schon wirklich ganz toll. Aber so super mega lecker ist jetzt so ne Berliner Streuselschnecke oder ein Rosinenbrötchen auch nicht. Bäckereien in Berlin können mit den Ruhrpott-Bäckereien leider nicht mithalten. Vielleicht ganz gut, dass ich in Berlin und nicht mehr im Ruhrgebiet wohne. Außerdem duftet die zuckerfreie Kokos-Granola auch super, wenn sie im Backofen röstet. Auch das Dinkel-Vollkornbrot oder die Franz-Muffins aus Hannah’s Buch, die ich in der zweiten Phase der Challenge definitiv backen werde, werden ganz wunderbar duften. Da bin ich mir sehr sicher. Wer braucht schon den Kram vom Bäcker? Ich nicht.

Immer satt

Durch gute Planung und 2 Snacks (Obst + Nüsse) zwischen den Hauptmahlzeiten habe ich auch überhaupt keine Heißhungerattacken mehr. Die waren vor der Challenge sehr extrem. Wie gesagt, zu jeder Zeit des Tages fühle ich mich nun gut gesättigt. Gute Planung macht so viel aus. Egal ob man sich zuckerfrei ernährt oder nicht. Tage an denen ich nach Hause komme und erstmal den Kühlschrank plündere, weil ich sofort etwas zu essen brauche, gehören auf jeden Fall der Vergangenheit an.

Kosten?

Während mein Freund der Challenge eher kritisch gegenüber stand und der Meinung war, dass der Einkauf nun immer wahnsinnig teuer wird, konnte ich ihm in den vergangenen Wochen beweisen, dass das nicht der Fall ist. Die Kosten für den Einkauf unterscheiden sich nicht zu vorher. Vorher haben wir eher noch etwas mehr ausgegeben, weil man dann schon mal unterwegs hier und da etwas gegessen hat. Geht natürlich auch ins Geld.

Auch bei den Kosten für Lebensmittel ist die Planung das A und O. Wer nicht gut plant und täglich immer 3 unterschiedliche Gerichte essen möchte, gibt natürlich mehr Geld für den Einkauf aus. Ich esse das Abendessen vom Vortag meist auch am folgenden Tag in der Mittagspause.

Und sonst?

Müdigkeit

Ich habe meinen Schlafrhythmus gefunden und schlafe besser. In der Regel von 22:30 bis 6 Uhr. Ich wache ohne Wecker auf und komme ohne Probleme raus aus den Federn. Während ich vor der Challenge täglich mit der Nachmittagsmüdigkeit zu kämpfen hatte und auch nicht immer so easy aus dem Bett kam, kann ich mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal nach der Mittagspause müde war oder morgens im Bett bleiben wollte. Ich habe das Gefühl, dass ich wacher bin und auch nach längeren Radtouren bin ich nicht fix und fertig. Ich gehe mit mehr Energie durch den Tag.

Bye bye Blähbauch

Ein unangenehmes Thema aber japp, auch dieses Problem hat sich in Luft aufgelöst ;). Ich habe sehr gehofft, dass der nervige und super unangenehme Blähbauch durch den Zuckerentzug verschwindet. So ist es. Ich fühle mich viel wohler in meiner Haut und muss nun keine Kautabletten mehr nehmen, mit denen ich vorher gegen den Blähbauch angekämpft habe.

Positiver Nebeneffekt

Ich habe in den insgesamt 3 Wochen ohne Zucker bisher knapp 4 Kilo Gewicht verloren. Nur in einer von drei Wochen habe ich zusätzlich Sport gemacht. Ich mache die Challenge nicht weil ich Gewicht verlieren möchte. Ich bin nicht übergewichtig und muss nicht unbedingt abnehmen, aber dennoch ist es ein sehr positiver Nebeneffekt, wenn plötzlich 4 Kilo weg sind.

Es folgen Stand heute noch 8 Tage in der ersten Phase. Die Mahlzeiten werden sich wiederholen, weil ich schon fast alle Rezepte der 1. Phase ausprobiert habe. Macht aber gar nix, weil mir bisher wirklich alles sehr gut geschmeckt hat. Ich bin schon sehr auf die Rezepte für die zweite Phase und somit den Endspurt der Challenge gespannt. Ich habe jetzt schon für mich entschieden, dass ich ziemlich sicher auch nach den 40 Tagen weitermachen werde mit der zuckerfreien Ernährung. Sie tut mir und auch dem Mody-Monster gut. Während der Challenge mache ich überhaupt keine Ausnahmen, nach der Challenge wird es dann aber schon auch manchmal eine Ausnahme geben. So auf jeden Fall der aktuelle Stand. Ihr seht, ich bin noch immer sehr begeistert und auch noch ein bisschen euphorisch, weil ich mich einfach super fühle.

Und jetzt noch ein paar kulinarische Highlights aus den letzten 2 Wochen:

 

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