Fit mit Mody

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Mody-Monster + Zuckerfrei-Challenge = <3

40 Tage ohne Zucker = Done

Zuckerdetox = Done! Yeah. Geschafft. Fertig. Finito! 40 Tage ohne Zucker liegen hinter mir und ein zuckerfreies Leben liegt vor mir. Ja, ganz richtig gelesen. Es geht weiter. Ich hatte seit meiner Diabetes-Diagnose sehr zu kämpfen. Die Achterbahnfahrt meiner Blutzuckerwerte hat mich körperlich und auch psychisch sehr belastet. Ich möchte jetzt nicht behaupten, dass diese 40 Tage ohne das süße Gift mein Leben komplett verändert haben, aber dem Mody-Monster geht es so auf jeden Fall sehr viel besser und mir hat die Zuckerfrei-Challenge ein Stück weit die Augen geöffnet.

Seit der Diagnose spielt meine Ernährung die Hauptrolle in meinem Leben. Da ich keine Tabletten nehme und auch noch kein Insulin benötige, muss ich das Mody-Monster durch Ernährung und Bewegung bändigen. Das hat in den vergangenen Monaten nur so mittelgut geklappt. Ich hatte, wie oben schon erwähnt, oft mit großen Schwankungen zu kämpfen. Auch psychisch hatte ich Phasenweise sehr zu kämpfen. Alles hat sich immer nur darum gedreht, bloß nichts Falsches zu essen. Damit ist jetzt Schluss.

Klar, auch in den vergangenen Wochen drehte sich alles um meine Ernährung. Aber es hat sich anders angefühlt. Positiv. Stressfrei. Die 40 Tage ohne Zucker sollten ein Experiment sein, aber während der Challenge ist mir klar geworden, dass sich aus dem Experiment ein neues Lebensgefühl entwickelt hat. Ein Leben ohne schlechte Stimmung, ohne schwankende Werte, ohne ein schlechtes Gewissen nach dem Essen. Ich fühle mich fit, gesund, ausgeglichen und voller Energie. Tagsüber müde? Gibt es nicht mehr! Ich kann problemlos nach einem anstrengenden Arbeitstag noch Sport treiben. Ich fühle mich stark. Schlechte Blutzuckerwerte spielen nicht mehr die Hauptrolle in meinem Leben, weil es keine schlechten Blutzuckerwerte mehr gibt. Der Kopf ist wieder freier und mein Langzeitwert hat sich auch verbessert. Ich wäre ja ziemlich blöd, wenn ich all das, was sich in so kurzer Zeit zum Positiven entwickelt hat, wieder aufgeben würde. Deswegen mache ich weiter.

Während der Challenge gab es für mich keine Ausnahme. Ich habe mich 100% zuckerfrei und nach dem Clean Eeating-Prinzip ernährt. Mir hat überhaupt nichts gefehlt. Jetzt, nach der Challenge, wird es aber sicher auch mal Ausnahmen geben. Wenn ich große Lust auf eine normale Pizza habe oder ein Stück Kuchen, dann werde ich es mir gönnen. Wobei ich ganz klar sagen kann, dass das Verlangen danach verschwunden ist. Ich brauche den ungesunden Kram eigentlich nicht, aber manchmal überkommt’s einen und dann ist es eben so. Diese Ausnahmen werde ich dann hoffentlich ohne schlechtes Gewissen genießen.

In den vergangenen Wochen habe ich verdammt viel über meinen Körper gelernt. Alles was ich mir von der Challenge erhofft und gewünscht habe, ist tatsächlich eingetroffen. Mein Hautbild hat sich verbessert, meine Stimmung sowieso und auch meine kleinen Wehwehchen wie mein nerviger Blähbauch, Heißhungerattacken, ständige Müdigkeit und auch Unkonzentriertheit haben sich in Luft aufgelöst.

Auch wenn es zu Hause manchmal nervige Diskussionen bezüglich des Essens gibt, habe ich für mich entschieden, dass ich ab jetzt einmal mehr dafür sorgen werde, dass ich mich in meinem eigenen Körper wohl fühle. Das ist mit weiteren nervigen Diskussionen und Aufwand verbunden, aber der Aufwand hält sich in Grenzen und fühlt sich irgendwie positiv an. Ein Körper, in dem man sich wohl fühlt ist so viel Wert, dass sich jeder Aufwand lohnt. Das Ziel ist es, mein Dia-Monster so lange wie möglich ohne Insulin zu zähmen. Durch die Ernährungsumstellung bin ich auf einem sehr guten Weg.

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