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Das FreeStyle Libre 2 im Alltag

Das FreeStyle Libre 2 im Alltag

Anzeige: Ob es im Meeting, auf dem Konzert, im Restaurant oder in der Sauna ist. Der kleine FreeStyle Libre 2 Sensor ist seit ein paar Wochen immer dabei. Nachdem ich euch schon berichtet habe, wie es mit dem FreeStyle Libre 2 unter körperlicher Hochleistung während des Marathons lief, geht es in diesem Beitrag darum, wie mir der Sensor und die Alarme im Alltag helfen. 

So langsam gewöhne ich mich ja echt an diesen kleinen FreeStyle Libre 2 Sensor. Während ich anfangs noch große Angst hatte irgendwo hängenzubleiben oder, dass der Sensor sich beim Duschen löst, gehört der Sensor jetzt einfach dazu und jegliche Angst ist verflogen. Selbst in der Sauna löste sich der Sensor nicht von der Haut. Das FreeStyle Libre 2 macht mein Leben mit Diabetes einfacher. Nicht nur, wenn es um Sport geht, sondern auch im Alltag. Hier nur ein kleiner Ausschnitt von Situationen, in denen der Sensor mich unterstützt hat.

Wenn der Sensor während des Meetings Alarm schlägt

Wenn ich nicht gerade Sport mache, verbringe ich die meiste Zeit sitzend im Büro. Auch da gab es in den vergangenen Wochen Situationen, wo das FreeStyle Libre 2 eine Rolle spielte. So zum Beispiel während eines längeren Meetings. Plötzlich ging aus unerklärlichen Gründen der Alarm los, weil der Glukosewert viel zu hoch war und der Pfeil zeigte auch noch nach oben. Stress, Nervosität vor der Präsentation und die Mittagspause zuvor waren wohl der Grund. Dennoch war es eine ungewohnte Situation und meine Kollegen waren sichtlich verwirrt. Ich hingegen war einfach nur froh, dass ich Bescheid wusste und so lieber nicht zu den Süßigkeiten griff, die es immer während der Meetings gibt. Dennoch war es auch erschreckend, dass mein ausgewogenes Mittagessen + die Meetingsituation den Glukosewert so in die Höhe schießen lassen. Nach dem Meeting habe ich einen kurzen Spaziergang gemacht, danach war langsam alles wieder im grünen Bereich. 

Hoher Glukosewert

Die Reaktionen der Kollegen

Sie waren erst irritiert, aber dann vollkommen begeistert und auch super neugierig. Als Nicht-Diabetiker wissen sie natürlich nicht, was die moderne Diabetes-Welt so zu bieten hat. Dementsprechend die Reaktionen nach dem Alarm im Meeting: “Ah, deswegen hältst du das Smartphone ständig an deinen Arm!” “Musst du das kleine Gerät immer bei dir haben?” “Ein Sensor am Arm? Tut das nicht weh?”

Ihr seht, ich wurde tatsächlich mit Fragen gelöchert. Während ich im Office eigentlich selten über mein Mody-Monster spreche, war mein Diabetes durch den Alarm plötzlich sehr präsent. In der Vergangenheit bin ich meist zum Blutzucker messen irgendwo hingegangen, wo mich niemand sieht. Das ist mit der FreeStyle LibreLink App nicht mehr notwendig und alle waren überrascht, dass so ein kleiner Sensor das ständige Stechen in den Finger ersetzen kann.

Nachdem ich nicht nur im Meeting, sondern in den vergangenen Wochen des Öfteren zu hohe Werte hatte und mir nicht so ganz erklären konnte, woran das lag, habe ich mir vorgenommen mal genauer darauf zu achten, wie mein Körper auf verschiedene Lebensmittel regiert. Das FreeStyle Libre 2 machte mir diesbezüglich das Leben sehr einfach. 

Wie reagiert mein Körper auf unterschiedliche Lebensmittel?

Für Diabetiker ist es wichtig zu verstehen, wie der Körper auf Lebensmittel reagiert. Da ich aber nicht zu jeder Mahlzeit Insulin benötige, spielt es für mich nicht so eine große Rolle, aber interessant ist es allemal. Wie schnell der Glukosewert steigt und wann er wieder sinkt. Außerdem: schnell rauf, schnell runter bedeutet auch oft Heißhungerattacken und die braucht wirklich kein Mensch. Da ich bisher nicht kontinuierlich gemessen habe, kam es mit dem Sensor zu vielen Überraschungen. 

So reagiert mein Körper auf Pasta ganz anders als auf Reis. Auf Brot anders als aus Kartoffeln und hey, beim Salat mit etwas Quinoa ist der Wert dermaßen in die Höhe geschossen, dass ich seitdem kein Quinoa mehr angerührt habe. Ich dachte ja auch immer, dass Vollkorn-Produkte sicher dazu führen, dass der Glukosewert langsamer steigt. Tja, bei mir ging der Wert wahnsinnig schnell rauf, blieb super lange oben und dann ging es schlagartig runter. Mit dem Sensor bin ich nun in der Lage unkompliziert herausfinden, wie der Körper auf unterschiedlichste Lebensmittel reagiert und kann so meine Ernährung dementsprechend etwas optimieren. Aber kommen wir zu einer weiteren Situation, in der das Essen auch eine Rolle spielte.

FreeStyle Libre 2 beim Essen

Nach der Arbeit schnell zum Konzert

Ein Konzertbesuch gehört jetzt nicht unbedingt zu meinem Alltag, aber ab und zu steht dann doch ein Konzertbesuch auf dem Plan. So auch an jenem Mittwoch, direkt nach der Arbeit. Völlig abgehetzt habe ich es gerade noch rechtzeitig zum Konzert geschafft. Direkt nach der Arbeit mit dem Ersatzverkehr und mehrmaligem Umsteigen lauschte ich endlich dem Musiker auf der Bühne als der Alarm losging. Huch, was war passiert? Tja, ich habe einfach vergessen etwas zu essen. Seit Stunden hatte ich nichts mehr gegessen und auch nichts getrunken. Es musste alles so schnell gehen. Ich war einfach froh, dass ich es noch rechtzeitig geschafft hatte. Daran etwas zu essen, habe ich überhaupt nicht gedacht. Auch, dass ich mich unwohl fühle habe ich ignoriert. So stand ich da, zwischen ganz vielen fremden Menschen mit zittrigen Händen, stechenden Kopfschmerzen und einem unwohlen Gefühl. Ein Glukosewert jenseits von Gut und Böse. Na, danke! Eine wirklich unangenehme Situation. 

Raus aus der Menge ging’s zur Bar. Ein Cola, bitte! Oh, super ein Snickers nehme ich auch. Uff. Rein damit und erstmal kurz auf dem Barhocker eine kleine Pause einlegen. Ohne den Sensor hätte ich nie so schnell reagieren können. Ich unterzuckere wirklich super selten. Deswegen war ich auch kurz überfordert zwischen all den fremden Menschen. In der Situation war ich wirklich sehr dankbar, dass ich den Alarm während des Konzerts überhaupt gehört habe. War ja schließlich ein Konzert und dementsprechend super laut.

Fazit

Das FreeStyle Libre 2 hat mir nicht nur während meines Marathons geholfen. Auch im Alltag hat es mich sehr gut unterstützt. Die Alarme sind wirklich super hilfreich. Ich nutze das FreeStyle Libre 2 jetzt zum Beispiel, um meine Ernährung weiter zu optimieren und so unnötig hohen Werten aus dem Weg zu gehen. Ich habe in der Zeit mit dem Freestyle Libre 2 meinen Körper besser kennengelernt und fühle mich sicherer. 

Bitte wende dich bei Kommentaren, Fragen oder Vorkommnissen, die FreeStyle Libre betreffen, direkt an die Abbott GmbH & Co KG unter Tel. 0800-5199519 oder per E-Mail an abbottdiabetescare.de@abbott.com

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