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Das unberechenbare Mody-Monster

Das unberechenbare Mody-Monster...

Hey Mody-Monster, was geht da gerade vor sich? Schlechte Laune? Herbstblues?  Letztens habe ich noch super happy darüber berichtet wie gut es mit uns beiden läuft. Ein super Team und so. Spitzenmäßige Werte und positive Gedanken. Und jetzt? BZ-Werte jenseits von Gut und Böse. Einfach so. Was ist los? Auch ein Mody-Monster ist anscheinend unberechenbar! 

Eigentlich dürfte ich ja überhaupt keine Probleme haben, denn bei Mody 2 ist laut Doc nur der Nüchternwert nicht so top. Leider sieht das bei mir nicht so aus und lässt mich schon wieder stark zweifeln. Nun achte ich wirklich sehr auf meine Ernährung, aber dennoch habe ich seit meiner Erkältung im September mit miserablen BZ-Werten zu kämpfen. Selten unter 160 mg/dl, meist so um die 200 mg/dl. Nicht nur nüchtern, sondern IMMER!. Was ist da nur los?  Ein Zeichen dafür, dass eine Diabetes-Therapie aus gesundem Essen und viel Bewegung in meinem Fall vielleicht doch nicht genug ist? Ich halte mich strikt an meinen Ernährungsplan, nehme nur eine moderate Menge an Kohlenhydraten in Form von Hafer und Vollkornprodukten zu mir (vom Arzt und Trainer abgesegnet), mache 4x pro Woche Krafttraining und gehe, wenn es passt noch 2x pro Woche joggen. So sieht meine Therapie aus. Ernährung und Bewegung. That’s it! Was willst du denn noch, liebes Mody-Monster? Du fühlst dich sichtlich nicht wohl.

Wenn es nur ein Tag wäre oder vielleicht eine Woche. Ok. Gar kein Thema. Aber mittlerweile sind es 5 Wochen und die Gedanken werden zunehmend wieder negativ. Ist die Zeit vorbei, in der ich durch meine Therapie gegensteuern konnte und zeigt die aktuelle Situation einmal mehr wie unberechenbar Diabetes dann doch ist? Die Gedanken rattern jedenfalls wie verrückt und ich fühle mich mal wieder allein. Das war’s erstmal mit dem Team. Im Moment gibt es kein Team. Wir streiten uns täglich.

Dieses Gefühl kommt logischerweise immer dann, wenn es nicht so läuft und ich keine Erklärung, keine Fehler, einfach keinen Anhaltspunkt finden kann. Dann tritt das Mody-Monster so sehr in den Vordergrund, dass ich die positive Zeit komplett ausblende. Die guten Monate sind plötzlich komplett vergessen. Rauf und runter. Gute Laune, schlechte Laune. Positive Gedanken, negative Gedanken. Genervt, gestresst, eine psychische Belastung. Blödes Mody-Monster. Während ich im August dachte, dass das Mody-Monster und ich endlich frieden geschlossen hätten, muss ich jetzt im Oktober zugeben, dass es vielleicht ein bisschen vorschnell war.

Nun sitze ich hier mit meinen zu hohen Werten. Bin wütend auf mich, wütend auf das Monster, wütend auf den Arzt und wieder genauso hilflos wie Anfang 2017. Allein mit meinem Mody-Diabetes. Der nächste Termin beim Dia-Doc ist Ende November. Also noch 4 Wochen mit negativen Gedanken und Hilflosigkeit durch die Welt stapfen.

Es ist wie es ist.
Alles auf Anfang?
Ich weiß es nicht.

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