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Dem Diabetes was Gutes tun: aktiv durch den Alltag

Mehr Bewegung im Alltag

Na, bewegen wir uns genug im Alltag? Was denkt ihr? Wer einen Bürojob hat vermutlich nicht. Wie können wir es also schaffen uns automatisch mehr zu bewegen? Es muss nicht immer der super anspruchsvolle Trainingsplan sein oder ein zeitintensiver Lauf. Auch eine Anmeldung im Fitnessstudio oder anderem Sportverein ist nicht notwendig. Ich habe zwar einen Trainingsplan, aber ich versuche zusätzlich auch mit kleinen Veränderungen täglich viel Bewegung in meinen Alltag einzubauen. Welche das sind, erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Oft siegt die Faulheit und meist ist es doch irgendwie ganz schön schwerer den Schweinehund zu überwinden. Tasche für das Fitnessstudio packen, Hinfahrt, Rückfahrt, auf Bus/Bahn warten oder mit dem Auto durch die volle Stadt kurven, um ein bisschen Sport zu machen… kostet alles irgendwie super viel Zeit. Deswegen braucht man manchmal schon sehr viel Motivation um zum Sport zu gehen. Wer sich das sparen will, baut im ersten Schritt einfach erstmal mehr Bewegung in seinen Alltag ein. Gut für den Stoffwechsel und auch für die Blutzuckerwerte.

Schrittziel festlegen und einhalten!

Mein Schrittziel ist immer auf 10.000 Schritte pro Tag eingestellt. Das ist das Minimum. Vor 2 Jahren habe ich mir eine Uhr für meine sportlichen Aktivitäten gekauft. Vermutlich der beste Kauf ever. Ich habe meine Uhr wirklich immer Handgelenk. Meine Uhr erinnert mich stündlich daran, dass ich mich mal kurz bewegen soll. Das mache ich dann tatsächlich auch. Im Durchschnitt komme ich auf 16.000 Schritte pro Tag. Ganz automatisch und ohne zusätzliche Joggingrunde. Mich motiviert meine Uhr. Ein kleines Beispiel: habe ich mein Treppenziel nach der Arbeit noch nicht erreicht, gehe ich kleine Umwege und suche mir Treppen auf dem Weg nach Hause. Ziele setzen und Ziele erreichen. Das gibt mir einfach ein super Gefühl.

Zu Fuß/mit dem Rad ins Office und zurück

Ich gehe an Tagen, an denen ich nicht morgens um 5:30 Uhr ins Gym gehe, zu Fuß ins Büro. Es sind in meinem Fall ca. 2,5 km pro Strecke. Es tut mir und meinen Blutzuckerwerten sehr gut nach dem Frühstück an der frischen Luft zu sein. Auch nach einem Tag vor dem Computer freue ich mich mittlerweile richtig auf meinen kleinen Feierabendspaziergang, den ich ganz automatisch mache, weil ich ja irgendwie wieder nach Hause kommen muss. So bewege ich mich insgesamt schon 1 Stunde pro Tag, ohne Sport zu machen. Auch bei schlechtem Wetter gehe ich zu Fuß ins Office. Das Wetter ist für mich nie eine Ausrede, denn einen Regenschirm habe ich immer in der Tasche und eine dicke Jacke und Handschuhe besitzt man ja auch. Ein kurzer Blick auf den Wetterbericht am Morgen reicht. Und wie heißt es schon schön: es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung. Dem stimme ich zu!

Wer einen weiteren Weg zur Arbeitsstelle hat, könnte aufs Rad steigen anstatt die Bahn oder das Auto zu nehmen. Das habe ich auch viele Jahre gemacht. Für meine kurze Strecke, mag ich das Rennrad aber nicht runterschleppen. Da ist insgesamt eine Stunde zu Fuß unterwegs zu sein für mich effektiver als insgesamt 15 Minuten Rennrad fahren.

Mit dem Fahrrad unterwegs

Eine aktive Mittagspause

In den vergangenen Jahren habe ich immer vorgekochtes Mittagessen mit ins Büro gebracht. Das hatte viele Vorteile, aber leider auch einen großen Nachteil: es führte dazu, dass ich das Büro zur Mittagszeit nie verlassen habe. Kein frische Luft und kaum Bewegung. Mittlerweile gehe ich in jeder Mittagspause raus und kaufe mir einen frischen Salat. Insgesamt bin ich dann auch mittags ca. 25 Minuten draußen und bewege mich.

Auf Bus, U- und S-Bahn verzichten, wenn es möglich ist

Wenn es möglich verzichte ich auf die öffentlichen Verkehrsmittel. Ich mache das konsequent seit dem 1.1.2018. Das war die beste Optimierung, die ich in meinem Alltag vorgenommen habe. Mein Tipp: einfach machen! Ja, man braucht eventuell etwas länger, aber es macht so einen Unterschied. Ich fühle mich super seitdem. Es dauert eine Weile, bis man sich dran gewöhnt hat, aber sobald es zu einer Gewohnheit geworden ist, ist es überhaupt kein Problem mehr. Ich gehe z.B. immer zu Fuß einkaufen. Zumindest für den Hinweg steige ich in keinen Bus mehr. Je nachdem wie viel ich einkaufe, gehe ich auch zu Fuß zurück. Den kompletten Wocheneinkauf schleppe ich allerdings nach Hause. Ich denke mittlerweile bei kurzen Strecken überhaupt nicht mehr darüber nach, dass ich ja auch den Bus oder ein anderes öffentliches Verkehrsmittel nutzen könnte. Fühlt sich eher seltsam an, wenn ich dann doch mal fahre, weil z.B. mein Mann mitkommt und keine Lust hat zu Fuß zu gehen.

Treppen statt Aufzug

Jaha, das macht keinen Spaß, aber tut verdammt gut! Beim Auf- und Absteigen der Treppen werden unterschiedliche Muskeln angesprochen. Deshalb empfiehlt es sich, nicht nur rauf sondern auch runter die Treppen zu nehmen. Ich gehe die 3 Etagen ins Büro immer hoch und runter. Meine Wohnung befindet sich ebenfalls im dritten Stock (Altbau). Das heißt: täglich ausreichend Treppen. Schöner Nebeneffekt: Herzfrequenz und Lungenkapazität werden sich durch das Treppensteigen verbessern und die Beine werden schlanker.

Treppen gehen statt Rolltreppe

Beil Telefonieren aufstehen

Super kleine Veränderung, aber effektiv. Anstatt beim Telefonieren auf der Couch zu liegen oder auf dem Bürostuhl zu sitzen,  aufsteht und im Raum auf und ab gehen. Klar, ist nicht immer möglich, wenn man sich im Büro z.B. Notizen machen muss oder während des Telefonats etwas recherchieren muss… aber wenn es möglich ist, auf jeden Fall gut umsetzbar.

Es gibt sicher noch andere kleine Optimierungen, die man vornehmen kann. Sowas wie: Kniebeugen beim Zähneputzen und so. Wer’s mag. 😉

Habt ihr noch Ideen, wie ihr eurem Diabetes-Monster mit alltäglicher Bewegung helfen könnt?

Lasst gerne einen Kommentar da!

 

 

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